Deutsch-brasilianisches Freundschaftskonzert am 22.09.2012, 19 Uhr

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Kloster Maria Stern, Kapitelsaal,
Sterngasse 5,
86150 Augsburg,
Deutschland



Der Eintritt kostet 18,00 Euro. Ein beträchtlicher Teil des Erlöses aus dem Konzert kommt der Bildungsarbeit der Schwestern in Brasilien/Mossoro zugute. Hier oder über facebook ist eine Anmeldung nicht möglich. Karten gibt es an der Abendkasse.
Freundschaftskonzert
Eny da Rocha (São Paulo), Klavier
Programm:
Frédéric Chopin (1810–1849)
Noturno op. 27 no. 2
Andante spianato e Grande Polonaise Brilhante op. 22
Francisco Mignone (1897–1986)
2ª. Valsa de esquina
Alberto Nepomuceno (1864–1920)
Galhofeira op. 13 no. 4
Mozart Camargo Guarnieri (1907–1993)
Dança negra
Arnaldo Rebello (1905-1984)
Lundú amazonense


PAUSE
Oscar Lorenzo Fernández (1897-1948)
Jongo (dança negra) – 3ª. Suite brasileira
João de Sousa Lima (1898–1982)
Prelúdio no. 5 (dedicado à Eny da Rocha)
Ernesto Nazareth (1863–1934)
Odeon
Heitor Villa-Lobos (1887–1959)
Alma brasileira (Choros no. 5)
Dança do índio branco (Ciclo brasileiro)

Zu den Komponisten

Francisco Mignone (1897–1986)
Studium Flöte, Klavier und Komposition am Konservatorium in Sao Paulo, ab 1920 am Konservatorium in Mailand. Er komponierte sinfonische Werke, Oratorien, Kammermusik und Walzer für Klavier. Am bekanntesten sind die zwölf Valsas de Esquina in Serenadenart. Ursprünglich wurden diese Serenaden von zwei Gitarrenspielern und einem Sänger vor dem Fenster der Angebeteten gespielt.

Alberto Nepomuceno (1864–1920)
Studium in Europa, dann Leiter des Instituto Nacional de Música in Rio de Janeiro. Er komponierte Opern, Klaviertrios, Sinfonien, Klavierwerke und Lieder. Vorherrschend sind brasilianische Elemente. Die Galhofeira imitiert Spielerei und Gelächter, ist lebhaft und spontan.

Mozart Camargo Guanieri (1864–1920)
Die zahlreichen Werke dieses großen brasilianischen Komponisten sind originell, modern, oft mit folkloristischen Elementen durchsetzt. Danca negra ist eines der Bravourstücke von Eny da Rocha.

João de Souza Lima (1898–1982)
Er galt als Pianist als der „Prinz der Pianisten“, war Komponist, Dirigent und Professor, wurde 1922 mit dem ersten Preis des Pariser Konservatoriums ausgezeichnet und studierte bei Frau Debussy und Ravel deren Werke. Eny da Rocha war Schülerin bei ihm und er widmete ihr das Prelúdio No.5, das er selbst auch Fogos de artificio nannte.

Ernesto Nazareth (1863–1934)
Er spielte seine Pianowerke in Kinosälen, bei Bällen und Festen, denn es gab weder Tonaufnahmen noch Radio. Mit seinen Werken bildete er die Brücke zwischen volkstümlicher und klassischer Musik. Für das Cinema Odeon in Rio de Janeiro komponierte er den Tango brasiieiro Odeon.

Heitor Villa Lobos (1887–1959)
Studium Cello und Gitarre, zahlreiche Reisen durch Brasilien als Inspirationsquelle für seine Kompositionen. Er organisierte Konzerte, dirigierte in Europa und den USA und komponierte Opern, Orchester- und Kammermusik und Stücke für Soloinstrumente. Die Neun Bachianas Brasileiras zeigen seine Verehrung für Johann Sebastian Bach. Eny da Rocha konnte ihn während eines Aufenthalts in Paris persönlich kennen lernen.

Infos: PDF

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